Gunderath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Kelberg. Mit 128 Einwohnern (31. Dezember 2025) ist es einer der kleinsten Orte, die dieses Portal führt.
St. Quirinus
Im Ortskern steht die katholische Filialkirche zum heiligen Quirinus. Sie wurde 1785 erbaut und ist barock ausgestattet — für ein Dorf dieser Größe ein bemerkenswertes Bauwerk.
Der Ferienpark am Heilbachsee
Oberhalb des Dorfes liegt der Ferienpark Heilbachsee, der heute als Center Parcs Park Eifel firmiert. Das ist der Grund, aus dem Gunderath für Eifelbesucher überhaupt eine Adresse ist: Der Ferienpark bringt deutlich mehr Menschen in die Gemarkung, als hier wohnen.
Wer von dort aus die Umgebung erkunden will, hat es nicht weit zu den Eifelmaaren und zum Laacher See. Ausflugsziele sammelt der Beitrag Eifelurlaub.
Aus der Geschichte
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Gunderath zum Schultheißenamt Uersfeld des kurkölnischen Amtes Nürburg. 1794 besetzten französische Revolutionstruppen das linke Rheinufer; von 1798 bis 1814 gehörte der Ort unter französischer Verwaltung zum Kanton Ulmen im Rhein-Mosel-Departement.
Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen; unter preußischer Verwaltung gehörte Gunderath zum Kreis Adenau. Das ist die Geschichte fast aller Orte der Vulkaneifel — auch Ulmen und Adenau haben sie durchlaufen.
Karte
Bildnachweis: Bild Gunderath St. Quirinus von Reinhardhauke, lizenziert unter CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons. Für dieses Portal auf 1920 Pixel Breite verkleinert, sonst unverändert.
Quellen
- Wikipedia: Gunderath — Einwohnerzahl zum 31.12.2025, Verbandsgemeinde Kelberg, St. Quirinus von 1785, Ferienpark Heilbachsee, Schultheißenamt Uersfeld, französische und preußische Verwaltung
Stand der Angaben: 27.08.2026. Angebot und Preise des Ferienparks nennen wir bewusst nicht — sie stehen beim Betreiber.