Trockenmaare: Warum die meisten Eifelmaare kein Wasser haben
Von rund 100 nachgewiesenen Maaren der Eifel führen nur neun noch Wasser. Der Rest ist verlandet — und genau deshalb wurden bis 2025 rund 30 Maare überhaupt nicht als solche erkannt.
Von rund 100 nachgewiesenen Maaren der Eifel führen nur neun noch Wasser. Der Rest ist verlandet — und genau deshalb wurden bis 2025 rund 30 Maare überhaupt nicht als solche erkannt.
Der letzte Ausbruch liegt 10.900 Jahre zurück. Erloschen ist der Eifelvulkanismus damit nicht: Zwei messbare Anzeichen sprechen dagegen — eine Hebung des Gebirges und Beben in 45 Kilometern Tiefe.
Vor rund 13.000 Jahren sprengte sich der Laacher-See-Vulkan seinen Kessel. Seine Asche liegt bis Südskandinavien und Norditalien. Heute steigt am Ostufer noch immer Kohlendioxid auf.
Vor 10.900 Jahren brach hier zuletzt ein Vulkan in Deutschland aus. Das Ulmener Maar ist das jüngste Maar der Eifel — und der Ort, an dem sich Maarablagerungen am besten ansehen lassen.
Ein Kessel von 1.400 auf 1.200 Metern, ein ganzes Dorf darin und ein Bohrkern mit 25.000 Jahren Klimageschichte — das Meerfelder Maar ist der größte Maartrichter der Eifel.