Die Vulkaneifel in Zahlen
Rund 100 Maare, neun davon mit Wasser, der letzte Ausbruch vor 10.900 Jahren, Beben in 45 Kilometern Tiefe: Die Vulkaneifel in gemessenen Werten, mit Quelle zu jeder Zahl.
Rund 100 Maare, neun davon mit Wasser, der letzte Ausbruch vor 10.900 Jahren, Beben in 45 Kilometern Tiefe: Die Vulkaneifel in gemessenen Werten, mit Quelle zu jeder Zahl.
Unter der Eifel bebt es regelmäßig — meist unbemerkt. Zwei Arten von Beben sind zu unterscheiden: gewöhnliche tektonische in wenigen Kilometern Tiefe und tiefe niederfrequente in rund 45 Kilometern.
Der letzte Ausbruch liegt 10.900 Jahre zurück. Erloschen ist der Eifelvulkanismus damit nicht: Zwei messbare Anzeichen sprechen dagegen — eine Hebung des Gebirges und Beben in 45 Kilometern Tiefe.
Bis zu 60 Meter hoch, alle zwei Stunden, ohne einen Tropfen heißes Wasser: Der Geysir Andernach wird von Kohlendioxid aus dem Eifelvulkanismus getrieben. Wie das funktioniert.
Vor rund 13.000 Jahren sprengte sich der Laacher-See-Vulkan seinen Kessel. Seine Asche liegt bis Südskandinavien und Norditalien. Heute steigt am Ostufer noch immer Kohlendioxid auf.