Wimbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Adenau. Der Ort liegt in der Hocheifel, zweieinhalb Kilometer südwestlich von Adenau und einen Kilometer westlich des Nürburgrings.
Diese Lage bestimmt den Ort bis heute: Wimbach lebt zu einem erheblichen Teil von Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher des Nürburgrings; dazu kommt ein Landgasthaus mit Pension.
Das Schwedenkreuz von 1638
Am Nürburgring steht das Schwedenkreuz aus dem Jahr 1638 — mitten im Dreißigjährigen Krieg errichtet, als schwedische Truppen die Gegend durchzogen. Dass ein solches Denkmal heute unmittelbar an einer Rennstrecke steht, ist einer der Kontraste, die diese Ecke der Eifel ausmachen.
Weitere Grab- und Wegekreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen im Gemeindegebiet verteilt.
Was es sonst zu sehen gibt
- Die katholische Filialkirche St. Hubertus, ein neobarocker Saalbau, 1923 bis 1926 erbaut
- Die Pefferschöffskapelle von 1810
- Die ehemalige Schule von 1826
- Ein Fachwerk-Streckhof aus dem 19. Jahrhundert
Acht Jahre Bergbau
Von 1829 bis 1837 wurde in Wimbach Eisenerz abgebaut — eine kurze Episode, die aber in die Reihe der Eifeler Bergbauorte gehört: Mechernich förderte Blei, Jünkerath verhüttete Eisen, Kall hat seinen Pingenwanderpfad. Die Eifel war Montanland, bevor sie Ferienregion wurde.
Erstmals am 25. Mai 1216
Wimbach wird erstmals am 25. Mai 1216 in einer Urkunde des Grafen Gerhard von Are erwähnt — derselben Familie, die auch in Altenahr und Adenau die Geschichte bestimmt hat.

Karte
Bildnachweis: Bild Wimbach (Eifel); an der Hauptstraße von Colling-architektur, lizenziert unter CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons. Für dieses Portal auf 1920 Pixel Breite verkleinert, sonst unverändert.
Bild im Text: Schwedenkreuz von Walter Koch, lizenziert unter CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons. Für dieses Portal auf 1920 Pixel Breite verkleinert, sonst unverändert.
Quellen
- Wikipedia: Wimbach — Landkreis Ahrweiler und Verbandsgemeinde Adenau, Lage zu Adenau und Nürburgring, Ersterwähnung 25.05.1216, St. Hubertus 1923–1926, Pefferschöffskapelle 1810, ehemalige Schule 1826, Fachwerk-Streckhof, Schwedenkreuz 1638, Eisenerzabbau 1829–1837, Fremdenverkehr
Stand der Angaben: 27.08.2026. Hinweis: Eine Einwohnerzahl nennen wir hier nicht — der Wikipedia-Artikel verweist auf den Bevölkerungsstand des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz zum 31.12.2023, ohne die Zahl im Fließtext zu führen. Wir tragen sie nach, sobald sie belegt vorliegt.