Heimbach liegt im Kreis Düren an der Rur, am Nordrand des Nationalparks Eifel. Am 31. Dezember 2025 lebten hier 4.467 Menschen. Das reicht für einen Titel, den sonst niemand hat: Heimbach ist die kleinste Stadt und zugleich die kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens.
673 erwähnt, 1959 Stadt
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 673. Die Stadtrechte bekam Heimbach dagegen erst am 8. April 1959 — knapp 1.300 Jahre später. Über dem Ort steht die Burg Hengebach, 1106 erstmals erwähnt; seit 2008 ist dort die Internationale Kunstakademie Heimbach untergebracht.

Wasser und Strom
Heimbach liegt unterhalb der Rurtalsperre am Stausee Heimbach. Dazu gehört das Wasserkraftwerk Heimbach, ein 1904 im Jugendstil errichteter Bau — ein Kraftwerk, das man sich ansieht, nicht nur benutzt.
Das Gewässersystem dahinter beschreibt der Beitrag Rursee, Rurtalsperre und Rurstausee. Weiter flussaufwärts liegen Einruhr und Rurberg, beide zu Simmerath gehörend.

Anreise
Heimbach ist Endbahnhof der Bahnstrecke Linnich–Düren–Heimbach — für einen Eifelort eine ungewöhnlich bequeme Anbindung. Der Ort ist ein beliebtes Ausflugsziel im Nationalpark Eifel; durch den Park führt der Wildnis-Trail.
Karte
Bildnachweis: Bild Heimbach Rur-Impressionen von André Palmes, gemeinfrei veröffentlicht, über Wikimedia Commons. Unverändert übernommen.
Bilder im Text: Burg Hengebach (Heimbach) 03 von Thomas Hummel und Heimbach Art Nouveau power plant (1) von Campinia88, beide lizenziert unter CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons. Für dieses Portal auf 1920 Pixel Breite verkleinert, sonst unverändert.
Quellen
- Wikipedia: Heimbach (Eifel) — Einwohnerzahl zum 31.12.2025, Kreis Düren, kleinste Stadt und kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens, Ersterwähnung 673, Stadtrechte am 8. April 1959, Burg Hengebach 1106 erstmals erwähnt und seit 2008 Internationale Kunstakademie, Lage unterhalb der Rurtalsperre am Stausee Heimbach, Wasserkraftwerk von 1904 im Jugendstil, Endbahnhof der Bahnstrecke Linnich–Düren–Heimbach
Stand der Angaben: 28.08.2026.
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