Die Vulkaneifel in Zahlen
Rund 100 Maare, neun davon mit Wasser, der letzte Ausbruch vor 10.900 Jahren, Beben in 45 Kilometern Tiefe: Die Vulkaneifel in gemessenen Werten, mit Quelle zu jeder Zahl.
Rund 100 Maare, neun davon mit Wasser, der letzte Ausbruch vor 10.900 Jahren, Beben in 45 Kilometern Tiefe: Die Vulkaneifel in gemessenen Werten, mit Quelle zu jeder Zahl.
In der Nacht auf den 15. Juli 2021 traten Urft und Olef über die Ufer. Was in Schleiden und Gemünd geschah, warum es ausgerechnet den Zusammenfluss traf, welche Rolle die Talsperren wirklich spielten — und was heute wieder steht.
Ein Maar wird nicht aufgeschüttet, sondern in die Landschaft gesprengt. Wasser trifft Magma, der Dampf zerreißt das Deckgestein — und das Wort für dieses Phänomen kommt aus der Eifeler Mundart.
Nicht jedes Maar ist ein Badesee. Am Gemündener und Schalkenmehrener Maar gibt es Naturfreibäder, am Weinfelder Maar ist Baden verboten — und der Unterschied hat einen Grund.
Von rund 100 nachgewiesenen Maaren der Eifel führen nur neun noch Wasser. Der Rest ist verlandet — und genau deshalb wurden bis 2025 rund 30 Maare überhaupt nicht als solche erkannt.