Gillenfeld

Gillenfeld liegt im Landkreis Vulkaneifel und gehört zur Verbandsgemeinde Daun. 1.377 Menschen (31. Dezember 2025) leben hier. Der Ort ist staatlich anerkannter Erholungsort — und für die meisten Besucher vor allem eines: die Adresse des Pulvermaars.

Die Gillenfelder Maare

Das Pulvermaar liegt unweit des Ortes und ist nach dem Bodensee und den Voralpenseen der tiefste natürliche See Deutschlands. Zusammen mit dem Holzmaar bildet es die Gillenfelder Maare; das Holzmaar ist das jüngste innerhalb dieser Gruppe.

Im Sommer herrscht am Pulvermaar reger Badebetrieb. Ausführlich behandeln das die Beiträge Pulvermaar und Holzmaar und Dürres Maar; wo man in der Eifel sonst noch schwimmen darf, steht in Baden in den Eifelmaaren.

Seit 1016

Erstmals erwähnt wurde Gillenfeld im Jahr 1016. Von der St.-Andreas-Kirche blieb nur der Westturm erhalten; der übrige Bau stammt von 1898.

Anreise

Über die Straße ist Gillenfeld an die A 1 und A 48 (Koblenz–Trier–Saarbrücken) angebunden. Am 1. Dezember 1909 wurde der Ort mit der Eröffnung der Maare-Mosel-Bahn an das Schienennetz angeschlossen; die Trasse ist heute als Maare-Mosel-Radweg bekannt — einer der Wege, die im Beitrag Die Vulkaneifel als Reiseziel beschrieben sind.

Sitz der Verbandsgemeinde ist Daun. In der Nachbarschaft liegen Schalkenmehren, Manderscheid und Ulmen.

Karte

Bildnachweis: Bild Pulvermaarblick von DARKANGELrp, lizenziert unter CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons. Für dieses Portal auf 1920 Pixel Breite verkleinert, sonst unverändert.

Quellen

  • Wikipedia: Gillenfeld — Einwohnerzahl zum 31.12.2025, Landkreis Vulkaneifel, Verbandsgemeinde Daun, staatlich anerkannter Erholungsort, Pulvermaar als tiefster natürlicher See Deutschlands nach Bodensee und Voralpenseen, Gillenfelder Maare mit dem Holzmaar, St.-Andreas-Kirche mit erhaltenem Westturm und Bau von 1898, Ersterwähnung 1016, Anbindung an A 1 und A 48, Anschluss an die Maare-Mosel-Bahn am 1. Dezember 1909

Stand der Angaben: 28.08.2026. Ob am Pulvermaar gebadet werden darf und was das kostet, steht beim Betreiber des Naturbads.

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